Pitchverse ist ein Fussball-Karrierespiel im Browser. Du erschaffst ein Talent und begleitest es von der Akademie bis zum letzten Spiel: Saison für Saison, mit Transfers, Verletzungen, Titeln und einem Karriereende, das sich nicht zurückdrehen lässt. Kostenlos, ohne Anmeldung, in zehn Sprachen.
Du wählst zuerst die Spielwelt – Männer- oder Frauenfussball – und danach Nation, Position, starken Fuss, Rückennummer und Trikot. Dann kommt der Talent-Draft, danach die Akademie, und ab da läuft die Karriere Saison für Saison. Es gibt keinen Speicherknopf: Der Spielstand liegt im Speicher deines Browsers, du kannst jederzeit aufhören und später weitermachen.
In drei Runden wählst du je eine von drei Karten, die deinen Spieler prägen. Ein Strassenkicker bekommt Dribbling und Tempo, ein Knipser Abschluss, die Mauer Zweikampf und Physis. Zwei Karten sind besonders: Kapitänsmaterial gibt weniger Werte, aber mehr Potenzial, und der Spätzünder startet regelrecht schwach – hat dafür aber das höchste Potenzial im Spiel.
Das Potenzial ist die Obergrenze, auf die du dich über die Jahre zubewegst. Der Scout unter dem Draft bewertet es mit ein bis fünf Sternen. Ein Stern bedeutet Potenzial unter 80 – daraus wird selten Weltklasse, aber es ist möglich. Die Sterne sagen nichts darüber, wie gut du jetzt bist.
Drei Vereine aus deiner Heimat wollen dich, und die Auswahl ist bewusst eine echte Entscheidung. Der Spitzenklub bietet das beste Training, aber du bist dort einer von vielen und bekommst kaum Spielzeit. Der Mittelfeldverein liegt dazwischen. Die dritte Option ist immer ein Zweitligist: wenig Prestige, dafür sichere Einsatzzeit – und Einsatzzeit ist in jungen Jahren der wichtigste Wachstumsfaktor überhaupt.
Eine Saison läuft in zwei echten Hälften ab:
19 Spieltage werden gespielt, danach siehst du deine Bilanz: Spiele, Tore, Vorlagen, Note. Erst jetzt entscheidest du über das Wintertraining – du weisst also, ob du gesetzt bist oder auf der Bank sitzt.
Du wählst einen Wert und wie hart du daran arbeitest. Solide trainieren bringt null bis einen Punkt ohne Risiko. Ans Limit gehen bringt ein bis drei Punkte, kann aber ins Übertraining kippen – dann verlierst du Punkte statt welche zu gewinnen. Und das Risiko steigt mit jeder Saison, in der du beim selben Wert wieder ans Limit gehst. Wer jedes Jahr denselben Wert prügelt, zahlt irgendwann dafür.
Die zweite Hälfte wird mit deinen neuen Werten gespielt. Am Saisonende stehen Tabellenplatz, Pokale, Auszeichnungen, dein Marktwert, dein Gehalt und dein Kontostand.
Nach der Saison liegen Angebote auf dem Tisch, jedes mit einer Rolle: Stammspieler, Rotation, Talent oder Ersatz. Welche Rolle du bekommst, hängt nicht allein von deiner Stärke ab, sondern von deinem Ruf. In den Ruf fliessen ein:
Ab 33 zieht das Alter den Ruf wieder nach unten – ein grosser Name trägt nicht ewig. Praktisch heisst das: Wer Dritter beim Ballon d'Or war, bekommt auch mit einer Stärke von 80 Stammplatz-Angebote von Spitzenklubs. Nur bei den vier, fünf absoluten Super-Klubs bleibt es Rotation, weil deren Kader schlicht stärker ist.
Ein Angebot nimmst du nicht einfach an – du kannst nachverhandeln: eine Stufe höhere Rolle, ein Handgeld oder mehr Gehalt. Wie wahrscheinlich der Verein zustimmt, hängt vom Abstand zwischen deinem Ruf und der Vereinsstärke ab und von deiner Note aus der Vorsaison. Nach einer 8,2 gelingt fast alles, nach einer 6,3 fast nichts.
Eine erkämpfte Rollengarantie ist schriftlich und gilt, solange du bei dem Verein bleibst. Du musst sie nicht jede Saison neu verhandeln.
In der Sommerpause wählst du den Schwerpunkt der Vorbereitung: Fitness, Technik, Taktik – oder Regeneration, was das Verletzungsrisiko der kommenden Saison deutlich senkt.
Verletzungen passieren einfach, es gibt nichts auszuwählen. Sie treffen zufällig die Hin- oder die Rückrunde und kosten Spiele. Schwere Verletzungen kosten zusätzlich etwas Tempo und Physis und drücken dein Potenzial leicht; danach kann dieselbe Verletzung in einer der Folgesaisons wieder aufbrechen.
Für die Nationalmannschaft wirst du nominiert, sobald deine Stärke über der Schwelle deines Landes liegt – bei starken Fussballnationen ist die deutlich höher. Junge Spieler durchlaufen vorher U17, U19 und U21. Hat ein Elternteil eine andere Staatsangehörigkeit, kann irgendwann eine zweite Nation anfragen; diese Entscheidung fällt nur einmal.
Jedes Jahr gibt es eine Gala mit drei erfundenen Konkurrenten. Deine Punkte ergeben sich aus Stärke, Note, Toren, Vorlagen, Zu-null-Spielen und Titeln – ein Champions-League-Sieg und ein Titel mit der Nationalmannschaft wiegen dabei besonders schwer. Die Platzierung ist nicht nur Deko: Sie wirkt im nächsten Transferfenster direkt auf deinen Ruf.
Dein Marktwert wächst exponentiell mit deiner Stärke und fällt mit dem Alter. Das Gehalt hängt zusätzlich davon ab, wie viel du wirklich spielst – ein Ergänzungsspieler verdient etwa ein Drittel eines Stammspielers, auch beim selben Verein. Verträge laufen bei jungen Spielern über drei bis vier Jahre, bei älteren über ein bis zwei; läuft es gut, verlängert der Verein von sich aus.
Die Auswahl oben auf dem Erstellungsbildschirm schaltet nicht nur Namen um, sondern eine komplette zweite Welt: zehn echte Frauenligen mit ihren Vereinen, Women's Champions League, Women's Europa Cup, Ballon d'Or Féminin – und ein eigener Turnierkalender mit WM, EURO und dem olympischen Turnier.
Vor allem aber eine eigene Wirtschaft. Marktwerte und Gehälter liegen auf realistischem Niveau, und wie viel gezahlt wird, hängt davon ab, wie professionell die Liga ist. Wer unter einem Existenzgehalt landet, bekommt automatisch einen Nebenjob: Der bringt Geld, kostet aber Trainingszeit und damit Entwicklung. Dafür wächst der Markt jede Saison um gut fünf Prozent – wer 2026 anfängt, verdient 2046 ein Vielfaches. Kreuzbandrisse sind als eigener, deutlich häufigerer Verletzungstyp abgebildet, so wie es der realen Datenlage entspricht.
Extended ist die volle Erfahrung: Hinrunde, Winterpause, Trainingslager, jede Entscheidung einzeln. Normal simuliert eine, zwei oder drei Saisons pro Klick und lässt die Trainingslager weg – gut für schnelle Durchläufe oder wenn du eine bestimmte Karriere nochmal ausprobieren willst.
Auf der Startseite wartet jeden Tag eine neue Challenge - weltweit für alle dieselbe. Sie legt Spielwelt, Nation, Position und manchmal mehr fest (fester Draft, Start in Liga 2, Saisonlimit) und gibt ein Ziel vor, das am Karriereende geprüft wird. Geschaffte Challenges verlängern deine Serie; im Archiv siehst du alle Challenges und kannst jede im Übungsmodus spielen, der aber nicht für Serie und Abzeichen zählt. Abzeichen gibt es für Serien, Challenge-Erfolge und besondere Karrieren - etwa 100 Länderspiele oder eine Karriere als Unsterbliche Legende.
1. Einsatzzeit schlägt Prestige – nachweislich. Wir haben je 2.000 Karrieren mit drei Transferstrategien durch die Spiel-Engine geschickt: immer der stärkste Verein, immer das höchste Gehalt, oder immer der Stammplatz. Das Ergebnis:
| Strategie | Peak | Titel | Verdienst | Weltklasse |
|---|---|---|---|---|
| Grosser Verein | 79,4 | 8,0 | 17 M€ | 59 % |
| Grosses Geld | 80,1 | 7,3 | 21 M€ | 70 % |
| Einsatzzeit | 80,6 | 10,7 | 26 M€ | 88 % |
Stammplatz gewinnt auf jeder Kennzahl – auch beim Geld. Die langweilige Antwort ist die richtige.
2. Verhandle nach einer starken Saison. Deine Note aus der Vorsaison entscheidet über die Erfolgswahrscheinlichkeit. Nach einer schwachen Saison lieber annehmen als pokern.
3. Wechsle den Trainingsschwerpunkt. Zweimal hintereinander denselben Wert ans Limit zu treiben, erhöht das Übertrainingsrisiko spürbar.
4. Sei geduldig mit einem Spätzünder. Die ersten Saisons sehen schlecht aus. Das Potenzial kommt später – wenn du bis dahin gespielt hast.
5. Ein Zweitligist am Anfang ist keine Schwäche. 25 Spiele in der zweiten Liga bringen mehr Entwicklung als sechs Einsätze beim Meister.
6. Regeneration im Sommer ist unterschätzt. Besonders ab 30 und besonders nach einer schweren Verletzung.
7. Achte auf den Vertrag. Läuft er aus und du bist über 33, wird es dünn mit Angeboten. Verlängere rechtzeitig.